Fotoausstellung »Der Ursprung des Universums« Fotoausstellung »Der Ursprung des Universums«

Fotoausstellung »Der Ursprung des Universums«

Arabien und Wüste kennt jeder, aber Arabien und Sümpfe? Marschland?

Im Süden des Irak fliessen Euphrat und Tigris zusammen: In ihrem Delta finden sich weite und bewohnte Sumpflandschaften. Seit es Menschen gibt, war dieses Gebiet besiedelt und kultiviert. Der Ursprung des Universums liege in den Sümpfen Mesopotamiens, glaubten die Sumerer. In den letzten Jahrzehnten jedoch wurden die Sümpfe aus politischen und militärischen Gründen bis zu 90% trockengelegt. Die meisten Bewohner sind zwangsweise umgesiedelt und vertrieben worden. Für die einzigartige Kulturlandschaft begann eine ökologische und menschliche Katastrophe.



Ikhlas Abbis, selbst Iraker und seit langem in Köln arbeitender und lebender Fotograf, begleitet seit 2003 das Schicksal des Marschlandes mit seiner Kamera. Seine Bilder sprechen mit einer einzigartigen Kraft und Zuneigung von dem untergehenden Leben in den Sumpfgebieten. In seinen Bildern treffen sich Realität und seine Jugendphantasien der Sumpfgebiete, denn auch für ihn lag dort der Ursprung des Universums. 



In der Fotoaustellung verbinden sich verschiedene Elemente der Präsentation: Eine Multimediainstallation in einem Mashuf (traditonelles Boot) und aussergewöhnlich erscheinende Fotoformate in hochwertigen Printfahnen fügen sich zu einem Raum zusammen, der uns diese Kulturlandschaft sinnlich erscheinen lässt. 
Ikhlas Abbis studierte visuelle Kommunikation und Photodesign bei Heiner Schmitz und Adolf Clemens in Dortmund. Momentan unterrichtet er Mediendesign und Fotographie in den Emiraten (VAE).

Gedruckt haben wir auf Hahnemühle FineArt Baryta und auf 3 mm Aluminium-Verbundplatten kaschiert.

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